DPP SystemsDIGITALE ABSCHLUSSSTRECKEN
DIGITALE ABSCHLUSSSTRECKEN

Vom ersten Kontakt bis zum unterschriebenen Vertrag

Eine digitale Abschlussstrecke führt Ihren Kunden ohne Medienbruch von der Anfrage bis zur Unterschrift. Wir planen sie vom Vertrag her: Zuerst steht fest, welche Daten, Pflichten und Nachweise der Vertrag verlangt. Erst dann entstehen die Schritte, die Ihr Kunde sieht.

Was eine Abschlussstrecke leisten muss

Viele digitale Antragsprozesse enden dort, wo es schwierig wird: bei der Unterschrift, der Legitimation oder den Pflichtinformationen. Der Kunde bekommt dann ein PDF zum Ausdrucken, einen Rückruf oder einen Brief. An genau dieser Stelle gehen Abschlüsse verloren – und Nachweise werden lückenhaft.

Eine vollständige Abschlussstrecke bildet dagegen den gesamten Weg ab: Erfassung, Prüfung, Vertragserstellung, Signatur und Übergabe in Ihre Systeme. Jeder Schritt ist dokumentiert, und jeder Schritt ist darauf ausgelegt, dass am Ende ein wirksamer und belegbarer Vertrag steht.

Warum wir vom Vertrag her planen

Die übliche Reihenfolge beginnt bei der Anzeige und endet irgendwann beim Vertrag. Wir drehen sie um. Ausgangspunkt ist die Frage, was der fertige Vertrag braucht:

  • Daten: Welche Angaben sind für Vertrag, Risikoprüfung und Bestandsführung zwingend – und welche sind verzichtbar?
  • Form: Welche Formvorschrift gilt, und welche Signaturstufe ergibt sich daraus?
  • Pflichten: Welche Informationen, Erläuterungen und Belehrungen müssen vor der Unterschrift nachweisbar erfolgt sein?
  • Prüfung: Ist eine Identitätsprüfung erforderlich, und passt der Kunde zum Zielmarkt des Produkts?
  • Nachweis: Was müssen Revision, Aufsicht oder im Streitfall ein Gericht später sehen können?

Aus diesen Antworten ergibt sich die Strecke. Das verhindert den typischen Fehler, dass eine gut konvertierende Strecke nachträglich umgebaut werden muss, weil Compliance oder Rechtsabteilung sie so nicht freigeben.

Aufbau einer Strecke

Eine Abschlussstrecke besteht in der Regel aus fünf Abschnitten:

  1. Erfassung: Der Kunde gibt seine Angaben strukturiert ein – geführt, mit Plausibilitätsprüfung und so wenigen Feldern wie möglich.
  2. Prüfung: Zielmarkt, Pflichtinformationen, Einwilligungen und, wo erforderlich, Legitimation.
  3. Vertragserstellung: Aus den erfassten Daten entsteht automatisiert das individuelle Vertragsdokument in der freigegebenen Version.
  4. Signatur: Die Unterzeichnung erfolgt digital auf Smartphone, Tablet oder Desktop – mit der Signaturstufe, die das Produkt verlangt.
  5. Übergabe: Vertrag, Kundendaten und Audit-Trail werden an Ihre Bestands-, CRM- oder Archivsysteme übergeben.

Anbindung an Ihre Systeme

Eine Abschlussstrecke muss nicht in Ihre Kernsysteme eingreifen. Die Übergabe erfolgt über definierte Schnittstellen oder strukturierte Datenexporte, die Ihre IT festlegt. Die Strecken sind anbindbar an verbreitete CRM-Systeme wie Salesforce, HubSpot oder Zoho, an etablierte Signaturdienste und an Dokumenten- und Archivsysteme.

Für Ihre IT bedeutet das: Die Verantwortung für Bestand und Kernprozesse bleibt unverändert bei Ihnen. Die Strecke liefert Ergebnisse in einem vereinbarten Format – nicht mehr und nicht weniger.

Begleitend zum Vertrieb

Eine digitale Abschlussstrecke ersetzt nicht Ihren Vertrieb. Sie übernimmt, was digital besser gelingt: Erfassung, Dokumentation, Signatur und Übergabe. Beratung, Vertrauen und komplexe Fälle bleiben dort, wo sie hingehören – bei Ihren Beratern und Vermittlern. Wie beides in einem Ablauf zusammenwirkt, beschreiben wir unter Hybrider Vertrieb.

Seit Jahren im Betrieb

Die Strecken, die wir aufbauen, sind keine Konzeptstudien. Sie laufen seit Jahren im Tagesgeschäft, in regulierten Märkten und mit der Dokumentation, die dort erwartet wird. Diese Betriebserfahrung fließt in jede neue Strecke ein: in die Reihenfolge der Schritte, in die Formulierung von Pflichttexten und in die Frage, wo Kunden abbrechen und warum.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Aufbau einer Abschlussstrecke?

Das hängt von Produkt, Signaturstufe und Anbindung ab. Wir empfehlen, mit einer Pilotstrecke für ein Produkt zu beginnen. Den Zeitrahmen legen wir nach dem ersten Analysegespräch verbindlich fest.

Müssen wir unsere Systeme anpassen?

In der Regel nicht. Die Strecke übergibt Ergebnisse über Schnittstellen oder strukturierte Exporte. Welche Form passt, entscheidet Ihre IT.

Wer ist Vertragspartner des Kunden?

Sie. Die Kundenbeziehung, der Vertrag und die fachliche Verantwortung für das Produkt liegen vollständig bei Ihnen.

Können bestehende Antragsstrecken übernommen werden?

Ja. Wir analysieren bestehende Strecken rückwärts vom Vertrag und zeigen, wo Nachweise fehlen oder Kunden verloren gehen. Danach entscheiden Sie, ob optimiert oder neu aufgebaut wird.

Kontakt

Beschreiben Sie uns den Vertrag.

Wir zeigen Ihnen, wie die Strecke dorthin aussieht. Das erste Gespräch dient der Einordnung auf Entscheiderebene – vertraulich und ohne Verpflichtung.